“Ich stehle regelmäßig, damit ich mehr haben kann”, sagte eine junge Bosnierin der Polizei in einer Erklärung, die sie im November 2015 am Essener Hauptbahnhof abgenommen hatte. Sie und ein Komplize waren gerade mit roter Hand erwischt worden. Bis vor kurzem waren Statistiken über Kriminalität und Staatsangehörigkeit nicht mit den Statistiken über Zuwanderung und Flüchtlingsstatus in Deutschland verknüpft. Jetzt hat die Kölner Polizei damit begonnen: Sie hält Statistiken über die Nationalität illegaler Einwanderer, die später zu Kriminellen werden. Ein Bericht über den Zeitraum zwischen Oktober 2014 und November 2015 wurde kürzlich im Magazin “Forum” für Polizeibeamte veröffentlicht. Die Kriminalität nimmt aufgrund von Asylbewerbern zu, so die Standardforderung der Rechtspopulisten. Aber die Statistiken bestätigen diese Behauptung nicht. Dennoch bereitet eine kleine Zahl von Einwanderern vom Balkan der Polizei Probleme. Warum ein solcher Prozess hilfreich wäre, zeigt der Fall eines 20-jährigen Albaners. Seit Ende 2014 lebt er im Norden Deutschlands. Doch erst im November 2015 beantragte er Asyl. Zwischen Anreise und Antrag hatte der junge Mann 25 Einbrüche bei der Polizei, meist im Zusammenhang mit Einbruch und Einbruch.

Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in “Lohnstufen A12 bis A16” eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen “Lohnnoten”. Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den “Lohnbändern” im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. “Die Zahlen zeigen, dass einige Zuwanderer vom Balkan in vielerlei Hinsicht für den Anstieg der Einbrüche verantwortlich sind”, sagt Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt. Die Polizei sagt, dass etwa 100 organisierte “Diebesbanden” sich auf “Raubüberfälle durch Städte und Gemeinden” begeben. Sie sind gut koordiniert und schwer zu fassen. Die Clearance-Raten sind niedrig, etwa 9 Prozent. Meistens sind die Täter junge Männer, sagt Martin Lülsdorf von der Kölner Polizeigewerkschaft: “Sie haben keine Chance, Asyl zu bekommen, sie können hier nicht arbeiten, sie haben keine Perspektive, nicht hier, nicht zu Hause, also müssen sie ihren Lebensunterhalt mit Kriminalität verdienen”. Die Kölner Polizei beharrte darauf, dass diese Statistiken nichts mit den sexuellen Übergriffen zu tun haben, die sich hier in der Silvesternacht ereignet haben.

Bis Ende November 2015 hatten die Ermittler 221 Personen identifiziert, die im Zusammenhang mit Einbrüchen stehen. 80 von ihnen wurden als “einwanderungsrelevant” eingestuft, da sie entweder Asyl beantragten oder den Flüchtlingsstatus antraten. Unter den Nichtdeutschen kamen 135 Personen aus dem Balkan, 27 aus anderen osteuropäischen Ländern. Albaner standen oft im Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen. Das Landespolizeiamt ist in neun Polizeidirektionen organisiert: Die Ergebnisse zeigen, dass eine pauschale Vorverurteilung von Flüchtlingen ungerecht ist. Eine große Mehrheit der Flüchtlinge wird nach der Registrierung nie in Polizeiakten angezeigt. Bemerkenswert ist, dass Personen, die aus Syrien, dem Irak und Afghanistan nach Deutschland einreisen, in einer solchen Kriminalstatistik kaum auftauchen. Von den mehr als 1.100 in Köln registrierten Syrern waren nur fünf in Ärger mit der Polizei. Das sind weniger als 0,5 Prozent. Die Statistik unterstützt nicht die oft wiederholte Behauptung, dass die Kriminalität wegen der Asylbewerber zunimmt. Dennoch bereitet eine kleine Zahl von Einwanderern vom Balkan der deutschen Polizei Probleme.

Gleichzeitig warnt Studt, dass die wenigen, die die Gastfreundschaft des Staates missbrauchen, “hier nicht willkommen sind”. Er kündigte an, dass die Polizei Personal hinzufügt, insbesondere im Hinblick auf “professionelle Handlungen” von Einbrüchen. Studt sagt, er würde sich auch über die Hilfe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) freuen.